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3 Länder Cup

... der Auftakt

Internationaler Drei-Länder-Cup Langstreckenwettfahrt mit Einzel- und Mannschaftswertung für ORC-Club I bis IV (L-Regatta), Yardstick-Yachten, Einheitsklassen und Traditionsschiffe; Mehrrumpfboote über 7,5 Meter 08. Mai 2010 Ravensburger Yacht-Club e. V.,

30. Drei Länder Cup 2014

bibber schnatter

Nachdem wir krankheitsbedingt den letztjährigen 3LC ausfallen lassen mussten, sind wir dieses Jahr mal wieder gen Gohren gefahren, wider erwarten auch bei Sonnenschein und etwas Wind von achtern, so daß wir immerhin die Hälfte der Strecke mit dem Spinnaker gut voran kamen.

Aber die Wetterprognosen für den Samstag sahen nicht gut aus: 4-7 Knoten Wind und Regen bei 8 Grad.

Wir haben uns dann einen ziemlich "Lazy Friday" gemacht, es hat ja fast den ganzen Tag geregnet, und wir haben nur einen Spaziergang nach Langenargen gemacht, um uns die Beine zu vertreten. Danach Essen im Schnaidter Hof - wie immer sehr schmackhaft und preiswert.

Abends sind dann einige der Regattateilnehmer eingetrudelt - die Regatta ist eine der Ersten, bei denen man alte Bekannte und die "Konkurrenz" wiedersieht.

Samstag morgen war es kalt, und der Regen war auch noch nicht fertig. Der Start des 3-Länder Cups erfolgt von Land aus, es wehte schon deutlich mehr als die angesagten 4-7 Knoten, so daß wir vor dem Start noch von der großen Genua auf die kleinere 105% wechselten.

Der Kurs auf die Wendemarke in Romanshorn war gerade der Grenzkurs zwischen Spinnaker und Genua, in den Boen fällt der Wind bekanntlich immer etwas vorlicher ein, so daß wir uns entschieden, den Spi nicht zu ziehen und das erste Leg mit der kleineren Genua zu absolvieren. Gute Entscheidung für eine Kleincrew, andere Teilnehmer mit mehr Personen an Bord hatten schon einige Male arge Probleme und fuhren Sonnenschüsse, die arg Zeit kosteten. Wir konnten so einigermaßen die Kurslinie fahren (siehe Bild). Die Windgeschwindigkeiten lagen zwischen 17 und 24 Knoten, unser Speed war immer Rumpfgeschwindigkeit +, also zwischen 6,2 und 7,1 Knoten

Nach der Schweizer Wendemarke waren wir eine Zeit lang in einem Pulk anderer Schiffe gefangen, konnten dann aber den Kurs gen Altenrhein anliegen. Kalt war es, und es hat geregnet, die Sicht war mäßig - und die nächste Wendemarke lange nicht zu sehen. Auf diesem Stück haben wir, so glaube ich, am Meisten verloren - warum, weiß ich nicht, kann sein, daß wir zwischendurch hätten die größere Genua fahren können, was aber aufgrund der einfallenden Böen nicht ging.

DIe Zielkreuz war lang und hart, insbesondere auf den N- Schlägen machte uns die Welle zu schaffen, die sich aufgebaut hatte.

Ergebnis: teilgenommen. Platz 7. In der Mannschaftswertung zusammen mit der Leni und dem Fetten Boot Platz 1, weil die Leni 2. geworden ist, und das Fette Boot den ersten Platz gemacht hatte. Nicht unser Verdienst!

Toll war das 30- Minuten Heißwasser Dauerduschen "danach" in der M&M Marina.

3- Länder Cup 2011: Alles dabei!

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Der Dreiländercup des RYC bot am Wochenende 14./15.Mai mal wieder alles: Leichtwind, Flaute und Schauerböen. Der Start morgens um 8 zeichnete sich durch sehr unruhiges Wasser und heftigste Winddreher aus, so daß ein geordneter Start für viele nicht möglich war. Die Hauptwindrichtung war West, so daß das Feld auf einen Amwindkurs in Richtung Romanshorn ging. Wir hatten eigentlich eine schlechte Position nach dem Start, und zwar unterhalb des Feldes, so daß wir lange nicht auf optimale Geschwindigleit und Höhe segeln konnten, sondern etwas tiefer halten mussten. Als taktischer Fehler erwies sich der Wendemanöver einiger Yachten. Der Wind hielt nämlich einen Dreher auf Nord bereit, so daß wir, obwohl unterhalb des Feldes eigentlich im Nachteil, sehr gut hochziehen und das Fass vor Romanshorn anliegen konnten.

Nach der Rundung konnten wir bei mittlerweile auf NNO gedrehtem Wind weiterhin die Genua stehen lassen und bei stark nachlassendem Wind Richtung der Wendemarke in Altenrhein weiterlaufen. Auf diesem zweiten Schenkel gab es bodenseetypisch Flaute, die Verfolger, die mehr in die Mitte des Sees gegengen waren, holten auf. Ein zähes Ringen, unter Zuhilfenahme brennbarer Dinge wie Feuerzeuge oder Zigaretten, setzte ein - die Boatspeed war um und unter einem Knoten. Das ist frustig, weil das erste Leg durchaus Geschwindigkeiten von vier Knoten hatte.

3_laender_cup_2011_speed.jpg

Etwa eine halbe Meile vor der Wendemarke Altenrhein stabilisierte sich der Wind, so daß der Spi dauerhaft zum Stehen kam und wir mir einer perfekten Schifte um die zweite Boje herumkamen. Die Windrichtung: Wieder West bis Nordwest. Über Konstanz wurde der Himmel auch merklich dunkler.
Ein Spikurs, wie wir ihn selten gefahren sind: Das Wasser heckseits fängt an, anders zu klingen, und ein schneller Seitenblick auf das Log meldet Geschwindigkeiten zwischen 6,7 und 7,2 Knoten. Petra hat alle hände voll zu tun und wir fahren die Technik "up in the lull, down in the puff". Die Mädels auf der Kante sagen superschön die Boen an, so daß wir immer rechtzeitig abfallen können, um kenen Sonnenschuss zu produzieren. Wir holen mächtig auf die beiden First 27.7, die uns während der Leichtwindphase eingeholte hatten, auf. Als es dann aber doch weiter Ricchtung Nord dreht und noch weiter auffrischt, beschließen wir, den Spi wegzunehmen und mit der Genua weiterzusegeln. Der Himmel wird sehr sehr schwarz.
eine richtige Entscheidung, denn nach dem ziemlich perfekten Spi- Bergemanöver sehen wir die beiden noch unter Spi fahrenden Firsts dauerhaft Sonnen schüsse produzieren und ziemlich aufregende Manöver mit achterauswehendem Spinnaker.
Wir schaffen es gerade noch, mit ziemlich offenem Groß und sehr viel Lage über die Ziellinie, dann setzt auch der Schauer mit Boen um die 28 Knoten ein. Zwar lagen wir im Einlauf hinter den Firsts und der Wagner, aber die Zeitdifferenz war sehr gering, so daß wir nach berechneter Zeit einen schönen fünften Platz ersegelt haben.

Auschreibung und Klassen

Ausschreibung: international

Klassen: ORC-Club I bis IV, Yardstickklassen (Startgruppen in Anlehnung an die Empfehlung des BSVb), 75er Nationale Kreuzer, Lacustre, Int. 806; Mehrrumpfboote über 7,5 Meter. Die Regattaleitung behält sich vor, bei Gruppen mit weniger als 6 Teilnehmern einzelne Klassen zu streichen oder zusammen zu legen.

Start und Bahnverlauf

Der Start zum 3-Länder Cup ist immer vor dem Hafen Meichle und Mohr. Es geht von dort aus Richtung Romanshorn (CH).

Vor hier aus geht die neu eingeführte Kurzbahn nach Altenrhein, die normale Strecke zur Rheindamm bei Hard.

Alternativ wird eine Bahnverkürzung am Fass in Romanshorn bekanntgegeben.

Bahnskizze 3 Länder Cup

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