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Hinein ins Abenteuer Urlaub

Wir hatten von zuhause aus ein Appuntamento mit der Werft in der Marina Salivoli gemacht; eine Verabredung (mit Bestätigungs- Email) also. Aber man kann ja nie nicht Wissen...

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Kranaktion 1

...der Travellift...

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Nachdem die Jungs in der Werft uns versichert hatten, daß unser Krantermin steht, und wir das Auto geholt hatten, blieb noch die Frage nach dem Maststellen offen.

Die Cross 25 hat einen durchgesteckten Mast. Deshalb ist Maststellen ohne Hebeeinrichtung nicht möglich, denn der Spargel muß ja noch 1,60 Meter tief im Schiff versenkt und in die Aufnahme gestellt werden. Dieser Kran soll aber erst nach der Mittagspause um 1400 kommen. Mal sehen...

Wir haben die vela schon ausgepackt, und ich fahre das Gespann in den riesigen Travellift, dessen Gurte mit Ketten auf das engst mögliche Maß gestellt worden sind. Wir sind schon ziemlich beeindruckt von der schieren Größe dieses Lifts, aber die auf dem Werftgelände stehenden Yachten sind bis zu 60ft lang und werden mit stehendem Mast gekrant und über Bodenanker auf dem Betonboden gegen den Wind gesichert.

Das Auto und der Hänger werden herausgefahren, danach setzt sich der Lift in Richtung des Beckens in Bewegung. Sehr sanft. Und sehr langsam. Schnell noch den Windex montiert - und schon schwimmt sie im Salzwasser.

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Kranaktion 2

Krupp Autokran...

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Nicht gegen, sondern genau um 1400 rollt ein gelber Kran mit ziemlichen Getöse auf den Kai. Auf der Seite steht "Portata max. 42 T". Upps. Ich schätze mal, daß allein der Kranhaken die Hälfte von unserem kleinen Schiffchen wiegt - er ist fast genauso groß wie ich.

Der Kranfahrer öffnet die Tür, steigt aus, grinst und meint. "Oh... piccola". Bei einem Mastgewicht von schätzungsweise 60 kg ist der Kran wirklich etwas oversized - aber er ist nun mal da, die Stützen werden ausgefahren und ich hänge die mitgebrachte Schwerlastschlinge um den Mast und in den Haken ein. Mit ein wenig Befürchtungen. Wenn der Kranhaken nur ein mal gegen den Mast dotzt, dann ist das Profil wohl hin und unser Urlaub auch gelaufen. Aber der Cheffe ist ein rechtes Sensibelchen mit den Steuerknüppeln und alles geht gut.

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Einzug der Urlauber

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Völlig gargekocht sind wir nach dem Maststellen. Ob es an der Wärme oder der Aktion mit dem Kran liegt (ist es doch Angstschweiss ??) - wir sind ziemlich "durch". Aber leeren die ganzen im Auto liegenden Sachen auch noch ins Schiff - von A wie Anker bis Z wie Zahnbürste haben wir alles dabei. Wir lassen zum Transport nur wenige, leichte Sachen im Schiff, deshalb müssen wir immer alles wieder einräumen.

Nach dem Verholen auf den Besucher- Liegeplatz und einer Dusche geht es dann besser, und wir gehen Essen ins Bliss, dem Restaurant neben der Marina Einfahrt. Auch gut und preiswert. Das Restaurant innerhalb der Marina ist scheinbar nicht so dolle: Es ist dort nie jemand.

Der Törn beginnt!