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Rumpfgeschwindigkeit

Die Rumpfgeschwindigkeit eines Segelschiffs ist die theoretische Höchstgeschwindikkeit einer Yacht bzw. eines Segelschiffes in Verdrängerfahrt. Grob gesagt, baut das Schiff je eine eigene (Bug-) Welle auf und kann dieses Wellensystem nicht verlassen. Die Yacht saugt sich sozusagen in der eigenen Welle fest. Wie erwähnt: Dies gilt für Schiffe in Verdrängerfahrt - nicht für Jollen, die ins Gleiten kommen, und auch nicht beispielsweise für Vor- oder Raumwindkurse, wo ein geschickter Steuermann das Schiff "auf die Welle" lupfen kann und so die Geschwindigkeit deutlich höher ist als die theoretische Vmax nach der Formel. Eine weitere Variable dieser Formel ist aber auch die Angabe der Länge der Wasserlinie (LWL), die ja normalerweise diejenige ist, wenn der Segler liegt und nicht fährt. Manche Boote haben seglend, mit ein wenig Lage (Krängung), eine deutlich längere Wasserlinie. Hier seien beispielsweise die älteren IOR Yachten aus den 70ern als Beispiel genannt.

Die Rumpfgeschwindigkeit

Die Rumpfgeschwindigkeit ist die Ausbreitungsgeschwindigkeit des vom Schiff selbst erzeugten, aus Bug- und Heckwelle bestehenden Wellensystems. Bei dieser Geschwindigkeit ist das Schiff zwischen seiner Bug- und Heckwelle quasi eingesperrt und könnte diesem System nur mit erheblich mehr "Segelmotorleistung" entkommen. Moderne Sportboote können diese theoretische Maximalgeschwindigkeit eines Schiffes überschreiten, da sie gleiten können, aber auch normale Segler erleben dies, wenn die Yacht auf der Welle "surft". Generell gilt aber "Länge läuft" - ein längeres Schiff hat meist die höhere theoretische Rumpfgeschwindigkeit.

Der Online- Rechner zur Rumpfgeschwindigkeit ist in der rechten Spalte!

Rechner Rumpfgeschwindigkeit

Die (näherungsweise) Rumpfgeschwindigkeit eines Schiffes kann mit Hilfe der Formel 2,43 mal der Wurzel der Wasserlinienlänge berechnet werden.

LWL - Länge der Wasserlinie in Metern

Rumpfgeschwindigkeit in Knoten: